Ep. 12 - Antriebslos, leer, verloren - was, wenn genau das dazugehört?
Shownotes
Was, wenn plötzlich nichts mehr geht? Keine Motivation. Keine Klarheit. Keine Vision.
In dieser sehr persönlichen Folge sprechen wir offen darüber, wie es sich anfühlt, wenn alte Träume verschwinden – und das Neue noch nicht greifbar ist. Über Leere, Selbstzweifel, innere Prozesse und die Herausforderung, genau das nicht wegzudrücken.
Ein Gespräch über Vertrauen, Selbstbeobachtung und die Frage: Was, wenn diese Phase kein Rückschritt ist – sondern Transformation?
✨ Inhalte der Folge
• Warum sich Antriebslosigkeit oft wie „Stillstand“ anfühlt • Der Moment, wenn alte Visionen plötzlich verschwinden • Selbstzweifel & innere Kritik erkennen • Warum Vergleiche uns klein machen • Emotionen nicht wegdrücken – sondern verstehen • „Das Alte stirbt – das Neue ist noch nicht da“ • Vertrauen lernen in unsicheren Phasen • Wie du dich selbst durch solche Prozesse begleitest
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Gerne kannst du uns deine Themenwünsche bekanntgeben: E-Mail: redmadrueba@gmail.com
Webseite: https://www.andreafichtner.com
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, heute wollten wir einen Podcast aufnehmen, eine neue Folge. Wir haben uns schon ein Thema vorgenommen und meine Stimmung ist total gekippt.
00:00:14: Reden wir drüber, den Podcast aus dem Leben, über das Leben und für das Leben. Hallo und Servus, ich bin die Andrea und ich bin die Renate. Willkommen bei unserem Podcast, wo Lebensfragen zu Seelenfutter werden.
00:00:26: Schön, dass du mit dabei bist, wenn wir übers Leben philosophieren, das Menschsein reflektieren, Fragen stellen und die Themen ganzheitlich betrachten. Also reden wir drüber.
00:00:39: Ja, das ist echt spannend, was gerade abgeht, aber natürlich haben wir dann gesagt, greifen wir das auf. Wir hätten eigentlich vorher schon aufnehmen sollen, aber das ist sicher ein Thema, das jetzt viele berührt.
00:00:54: Ja, ich habe mir gedacht jetzt zum Schluss, bevor wir abbrechen, dass wir eine Podcast-Folge aufnehmen, dass wir sagen, okay, vielleicht hilft auch das jemandem, ist das ein Beitrag für andere Menschen, wenn wir trotzdem das aufnehmen, so wie es mir gerade geht.
00:01:09: Also in mir geht es gerade ein bisschen sehr, wie soll ich sagen,
00:01:16: eigenartig zu, eh schon seit ein paar Tagen oder seit schon längerem, aber jetzt konkreter.
00:01:24: Oder beziehungsweise jetzt ist das so ein bisschen zu einem Peak gekommen.
00:01:29: Gestern habe ich mir ein Interview angehört und das hat mich so fasziniert. Da sind zwei Musiker, die einfach ein Lebenswerk geschaffen haben. Und auch dieses Miteinander, die das Lebenswerk miteinander als Freunde geschaffen haben, das hat mich so berührt.
00:01:46: Und wo ich mir gedacht habe, wow, es hat mich wirklich wieder in diese Lustlosigkeit oder Antriebslosigkeit geworfen, die mich in den letzten Tagen erwischt hat. Habe aber witzigerweise gehört, oder interessanterweise, witzig ist es nicht, interessanterweise, dass es einigen so geht, diese Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit.
00:02:07: Und dann höre ich dieses Interview, die da einfach wirklich ein Lebenswerk geschaffen haben, miteinander oder mit einer Gruppe. Und ich weiß es schon, wenn ich mir oft einen Film anschaue oder sei es nur ein Interview oder eine Dokumentation, völlig egal, und es berührt mich etwas.
00:02:26: Allein wenn ich das schon erzähle, berührt es mich. Weiß ich, dass da etwas in mir anklingt. Und es passt zu dieser Lustlosigkeit, zu dieser Antriebslosigkeit.
00:02:38: Und du, Renate, hast mir ja auch gesagt, dass du eigentlich so ein bisschen das Gefühl hast, du bist so lustlos auch. Genau, es äußert sich bei mir vielleicht ein bisschen anders, weil es äußert sich ja bei jedem anders, das ist ganz klar.
00:02:52: Bei mir sind einfach so ganz banale Sachen, wo ich mir denke, ich sollte jetzt eigentlich Staub saugen, weil es staubig ist, und ich schaffe es nicht. Das heißt jetzt nicht, dass ich nicht gut drauf bin, ich bin gut drauf, ich denke, nein, nein, ich bin unter Anführungszeichen hab ich das Gefühl, ich bin zu faul, dass ich irgendwas tue.
00:03:11: Aber das ist ja in Wirklichkeit, da sitzt ja irgendeine Antriebslosigkeit dahinter, weil so kenne ich das grundsätzlich nicht von mir. Ich bin zwar so gut drauf und dings, nur gewisse Sachen kann ich momentan nicht machen.
00:03:25: Ich habe noch nichts im Garten gemacht. Und nicht einmal irgendwas angepflanzt, weder Tomaten noch Dings. Das ist komplett untypisch. Aber ich schaue es an, mein Hochbeet und denke mir, das gehört auch gemacht.
00:03:39: Okay, und schau wieder beim Fenster raus. So ungefähr. Ja, ja. Ich meine, so Tage gibt es. Und ich glaube, es ist vielleicht auch gut, dass man dem auch nachgibt. Man muss ja nicht etwas tun.
00:03:50: Genau. Ich merke nur, und ich bin auch dankbar dafür, dass ich mich so lange Zeit mit diesen ganzen
00:03:57: Bewusstseinsgeschichten auseinandergesetzt habe oder mich damit beschäftigt habe, mich selbst immer wieder zu reflektieren und zu beobachten, und auch, dass ich weiß, was bei mir aufgrund dieser ganzen Metaphysik abläuft, diese ganzen, ich sage mal, astrologischen Sachen oder diese plutonische Sache, die bei mir was auslöst.
00:04:17: Und ich habe mir gedacht, ja, was wird das groß bei mir auslösen?
00:04:21: Und mir ist dann gestern, wo mich das so irgendwie übermannt hat, sage ich mal, also so überstülpt hat, überschwemmt hat,
00:04:32: dieses Gefühl, wo ich mir gedacht hab, wow, ich glaube, so spürt es sich an. Also das könnte diese Energie sein, die gerade am Werk ist. Bei mir ist es das, dass bei mir sozusagen Visionen, Träume, die ich immer irgendwie gehabt habe, total ausgeschwemmt und gereinigt werden.
00:04:51: Und ich habe mir gedacht schon vorher, als ich gewusst habe, das kommt auf mich zu, dieser Transit, der über ein paar Jahre dauert.
00:04:59: Und ich mir gedacht hab, okay, ich bin ja jetzt nicht so, was wird das schon reinigen, was könnte es sein?
00:05:05: Und ich weiß, wir haben, die Renate hat mich wieder daran erinnert, vorhin ... ja, aber du wolltest ja mal ein Buch schreiben. Ja, genau, das habe ich mir immer schon gedacht oder schon lange Zeit gedacht.
00:05:20: Ich warte sehnsüchtig darauf übrigens, und wenn es irgendwann wird, das müsst ihr kaufen, das wird ein Hammer. Nein, aber witzigerweise habe ich mir oft schon gedacht, ja, ich schreib ein Buch, das war so ein bisschen so, und das ist gefühlsmäßig jetzt wie ausgewischt, wie verbrannt, dieses Thema.
00:05:41: Wo ich mir denk, es ist weg. Es ist einfach nicht mehr da, dieser Drang, dieser Wunsch, diese Idee, diese Vision, dieser Traum ist nicht da. Okay, gut. Wird es was anderes sein.
00:05:59: Und ich habe auch mit einer lieben Mentorin gesprochen. Da hab ich das schon einmal so gesagt, dass da irgendwie keine Energie ist. Und sie hat zu mir gesagt, ja, das ist, glaube ich, viel zu klein für dich, zu kleines Projekt für dich.
00:06:18: Ah interessant. Und jetzt, wo das weg ist, dieser Impuls, oder gar nicht der innere Druck, es war dann fast wie ein Druck, eigentlich ein Buch schreiben. Auf was hinauf? Keine Ahnung woher das kommt, ist vielleicht gar nicht meins und ist auch jetzt nicht meins.
00:06:32: Ist das weg. Und dann kommt so diese Leere. Und das ist die Leere, was mich gerade so überschwemmt hat, wo ich auch heute aufgewacht bin und mir gedacht habe,
00:06:43: wofür stehe ich eigentlich auf? Was ist das, was ich noch in die Welt bringen kann? Ich weiß, dass ich was will in die Welt bringen. Und ich weiß, dass da irgendwo in dieser Energie rund um mich, dass da was ist.
00:07:00: Ich kann es nur noch nicht fassen. Und das fühlt sich im Moment an wie ein Vakuum. Und es ist etwas, das dich verschlingt?
00:07:12: Nein, nicht einmal verschlingt. Es ist nichts da. Ich kann nichts greifen.
00:07:18: Und dann hat mich dieses Interview so berührt, wo ich dachte, wow, die sind dem einfach gefolgt. Und wie gesagt, ich kenne ja meine Anlagen, meine energetischen. Und das ist, glaube ich, die Herausforderung in dem Moment, wenn es auch anderen so geht, dem einfach nachzugeben.
00:07:40: Nicht das zu überlagern oder zu ignorieren, zu verleugnen und zu sagen, ja, so geht es mir gerade. Ja, und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig. Und ich glaube, da sprichst du jetzt auch sehr viele von unseren Hörern an, weil ich glaube schon, dass es vielen zurzeit so geht, weil wir einfach herausfordernde Zeiten haben vom energetischen her.
00:08:05: Und da gehen wir ja alle durch. Mit diesen Transiten, die du jetzt beschrieben hast, mit dem Pluto, den haben wir ja alle, der ist ja kollektiv. Bei den einen wirkt er mehr, bei den anderen weniger.
00:08:14: Und das ist, glaube ich, ganz wichtig, wie du sagst, das wirklich auch anzunehmen und zu sehen und auszusprechen. Mir geht es gerade nicht gut. Ja. Und weißt du, was auch so spannend war?
00:08:28: Das fällt mir jetzt gerade ein, obwohl es erst gestern Abend war. Ich lese gerade wieder ein altes Buch. Ich nehme mir oft ganz alte Bücher her, die ich mir vor 25 Jahren gekauft habe.
00:08:39: Es liegt bei mir beim Bett und ich schaue dann immer nach. Ich lese dann immer so ein bisschen quer. Ich habe dann aufgeschlagen und habe mir gedacht, wow, das passt ja auch total gut da rein.
00:08:50: Ist da gestanden ... unsere ganzen Gefühle, von wegen, ich sage mal, die negativen Gefühle, ja,
00:08:59: so wie Zweifel, Ablehnung oder Hass oder all diese Geschichten, die tragen wir alle ja auch in uns. Die tragen wir in uns.
00:09:11: Und wenn wir die ignorieren, diese negativen oder bösen Anteile in uns. Wenn wir die ignorieren, dann hilft uns das nicht weiter. Das bringt uns nicht raus. Das heißt, wenn wir es ignorieren, verleugnen oder sonst was.
00:09:26: Denn im Grunde sind all diese bösen inneren Gefühle, die hochkommen. Und da geht es auch darum, wo kritisiere ich mich auch selbst?
00:09:37: Weil das kennen wir ja alle sehr gut. Jeder hat irgendwas. Und dann ist mir auch eingefallen, wo ich mir denk, mir ist nämlich dann gestern aufgrund dessen, was mich so überschwemmt hat,
00:09:49: wo kriege ich was nicht auf die Reihe? Irgendwas mache ich falsch, was mache ich falsch? Und man hängt sich so auf diesen Sachen auf.
00:09:59: Und wenn man sich auf das so fokussiert oder immer das so sieht an sich selbst, liegt dahinter immer die Selbstablehnung in jeglicher Form.
00:10:12: Das ist eine Selbstablehnung, die gründet auf Selbstwert, Selbstachtung und all diese Sachen.
00:10:22: Und ich habe mir gedacht, wow, wir haben doch ständig in irgendeiner Form einen Gedanken über uns, der unsere Aufmerksamkeit auf etwas lenkt, was wir in uns nicht wollen.
00:10:36: Ja, und da sind wir, glaube ich, alle gut. Das ist etwas, was, glaube ich, jeder einzelne kennt. Da gibt es, glaube ich, niemanden, der das nicht hat. Nein, das glaube ich auch.
00:10:45: Und mir ist das dann noch einmal so bewusst geworden, weil ich mich niedermache, weil ich so etwas, wie die geschafft habe, nicht schaffe oder nicht geschafft habe. Wo ich in irgendeiner Form wahrscheinlich eine Vorstellung habe, wie mein Leben, oder was ich eigentlich umsetzen sollte, wollte, oder ... wo ich denke, ich mache mich nieder.
00:11:11: Das ist eine Selbstablehnung. Also wie kann ich da was gestalten, wenn ich in mir etwas finde, was in mir nicht gut ist? Aber das ist ja eine super Erkenntnis jetzt aus dem Ganzen auch.
00:11:25: Ja, eh. Dass man das wirklich, okay, was lehne ich an mir ab, weil ich das jetzt nicht mache. Und wie mache ich mich in dem Moment auch selber wieder einfach klein? Weil die sind ja viel besser.
00:11:38: Ja klar, weil man vergleicht sich. Genau. Und aber trotz allem, das habe ich oft bei Filmen oder bei Dokus oder irgendwas, was ich erwähnt habe, wenn in mir da was berührt wird, bin ich dann immer so dankbar.
00:11:54: Darum schaue ich mir oft gerne Filme oder eben so Interviews, Dokus oder was auch immer an. Denn wenn mich etwas innerlich berührt, egal in welcher Form, schön oder eben traurig oder berührend, dann weiß ich, da möchte etwas in mir gesehen werden.
00:12:11: Das ist für mich auch klar und nehme ich auch dankbar an.
00:12:19: Es ist ein scheiß Gefühl.
00:12:25: Aber Gott sei Dank, ich hole mich dann eh immer wieder raus oder sag, okay, gut, ich möchte es nicht, ich wische es nicht weg. Sagen wir es so, ich tue es nicht schönreden, oder sozusagen, ja, so geht es ja jetzt vielen, also mach dir nichts draus.
00:12:41: Ja, ich bin nicht allein damit. Aber es hat ja was mit mir zu tun, sonst würde es mich nicht so berühren. Genau, sonst würde es dich nicht so berühren, und ich glaube, das ist ja auch ganz wichtig, das war ja super, dass du das so gesagt hast, man muss ja wirklich schauen, was macht das mit mir.
00:12:54: Ja. Nicht das jetzt drüberwischen ... ja, das haben jetzt viele, oder. Das ist wie, wenn die Schnupfen-Zeit ist, sage ich jetzt einmal, ja, das haben jetzt alle überall, oder die Magen-Darm ... ja, das geht jetzt um.
00:13:07: Ja, genau. Sondern wirklich da schauen, okay, was macht das mit mir? Und deswegen denke ich mir, und da bin ich eben dankbar, dass ich mich da selber immer wieder, also mich selber immer coache.
00:13:25: Das ist ja das, was wir schon oft geredet haben, es kann dir kein anderer eine Antwort geben. Genau, es kann jemand da sein, zuhören, hinhören,
00:13:39: und meistens durch das Gespräch, wenn dein Gegenüber spricht und du zuhörst, kommt der selber auf die Lösung. Oder es macht was mit dir. Und plötzlich denkst du, ah ja, genau.
00:13:54: Weil man hört es dann, wenn man es ausgesprochen hat, weil vorher spielt man das ja nur im Kopf durch. Aber sobald du das ausgesprochen hast, beginnt schon Veränderung im Feld.
00:14:03: Absolut, ja. Und was ich natürlich für mich, ich sag mal, da bin ich eben dankbar, dass ich weiß ... gut, diese Phase ist da, diese auch zu erkennen, anzunehmen, da passiert gerade was, irgendwas wird ausgewaschen, irgendwas wird gereinigt.
00:14:19: Und wie gesagt, bei mir ist es ja – ja, Pluto, ich weiß, das ist für alle, das ist eine globale Geschichte, plutonische Transite sind Generationsaspekte auch, aber ich weiß, dass sich bei mir dadurch etwas anderes schließt, von wegen, ist jetzt egal, das ist jetzt technisch von der Metaphysik her, wo es darum ging eben, dass es Visionen, Träume, alte Träume wegwischt.
00:14:48: Und das war für mich dann plötzlich so da, denk mir, wow, ich glaube, das ist es auch zu einem gewissen Grad, dass in mir gerade dieser Pluto meine ganzen Ideen und meine ganzen Sachen, die ich mir vielleicht schon vorbereitet habe oder wo ich glaube, das muss ich umsetzen, muss, unter Anführungszeichen, innerlich, dass das das nicht ist.
00:15:09: Und wenn aber das Neue noch nicht da ist, das Alte, es ist noch so viel da, aber wenn das weggewaschen wird oder verbrennt wird, wenn man so vom Pluto her, der ja wie ein Phönix aus der Asche dann vielleicht steigt.
00:15:24: Wo ich mir denk, wow, was geht da gerade ab? Und dann merke ich auch, und das, wenn man sich selber wieder dann natürlich ablehnt und beschuldigt und schlecht macht und klein macht, ja, aber auf was willst du noch warten?
00:15:37: So viel Zeit, da vergeht so viel Zeit. Das ist wieder dieser Mindfuck. Denk ich mir ... ha, das bin doch nicht ich, wer sagt das? Genau, wer sagt das? Und auch, wenn man so etwas sagt, jetzt ist fast schon wieder ein halbes Jahr um.
00:15:53: Wie viele Jahre habe ich noch vor mir? Was glaube ich, auf was warte ich denn noch? Also dieser Mindfuck, wenn man den beobachtet. Und dann muss ich mich wieder herholen und denke mir, ja, okay,
00:16:05: vielleicht habe ich erst die Hälfte meiner Lebenszeit erreicht. Und auch, wenn ich noch 30 Jahre vor mir habe, in 30 Jahren kann man viel machen, wenn ich denke, was ich die letzten 30 Jahre erlebt habe.
00:16:13: Ja, genau.
00:16:16: Und wenn es weniger sind, es kommt nicht auf das an. Das ist dann natürlich dieser innere Dialog mit diesem höheren Bewusstsein, mit dem wirklichen Bewusstsein und nicht mit dem Verstand.
00:16:30: Der Verstand will dich drücken, der will schauen, dass du was tust. Das sind ja Stimmen in uns, die wir gehört haben von überall oder von anderen, wo wir dem viel mehr glauben, die uns aber niedermachen.
00:16:44: Das heißt, wir gehen wieder gegen uns, wir lehnen uns selbst ab, so wie wir sind. Und das ist so ein Flash, ich glaube, das ist ein Prozess.
00:16:57: Was mir da jetzt gekommen ist, wie du das so ein bisschen erklärt hast, das Neue ist noch nicht da. Da gibt es doch diesen Spruch, wie gesagt, das Neue ist noch nicht da, aber das Alte macht ganz viel Lärm beim Sterben.
00:17:09: Ja, genau.
00:17:11: Und das ist ja oft, wenn man so an alten Geschichten festhält, weil das will ich ja nicht und möchte festhalten. Und du merkst aber, es geht nicht. Und manchmal muss man was verabschieden, damit das Neue dann entstehen kann.
00:17:26: Und es ist wahrscheinlich schon im Feld da. Es ist nur noch nicht greifbar. Man sieht es noch nicht, man spürt es noch nicht. Das einzige, was ich schon glaub, man spürt die Veränderung, dass etwas passiert.
00:17:39: Und das ist eben das. Das alte Macht Lärm beim Sterben, das Neue ist noch nicht ganz da. Ja, genau. Und ich glaube, das ist es gerade. Und das bewegt gerade und das reinigt gerade.
00:17:49: Genau, das ist ja auch ein Reinigungsprozess. Wie du gesagt hast, du kannst momentan voll viel weinen. Das ist ja auch eine Reinigung. Ja, genau. Weil wir lassen was los, die Tränen dürfen fließen und es ist so wie ein Wegwaschen.
00:18:04: Genau. Und vor allem sich da nicht falsch zu machen dann, weil jetzt heule ich schon wieder oder was soll denn dies und die ganze Zeit habe ich die Tränen. Naja, dann braucht es genau das jetzt für dich.
00:18:15: Genau, ja. Und es ist so schön, ich kenne natürlich solche Phasen, so wenn was nicht geht oder man was, wenn irgendwie nix fließt. Aber ich habe immer wieder, komme ich zurück, ich habe das Vertrauen.
00:18:32: Und ich meine, ja, es hat mich das Leben auch schon gelehrt, dass mich dieses Vertrauen, dass sich zum richtigen Zeitpunkt was zeigen wird und es kommt. Und trotzdem zu sagen, gut, ja, ich nehme das jetzt an und was es mir auch wieder zeigt, auch wenn man so viele Jahre, Jahrzehnte, mit solchen Dingen arbeitet, mit Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstsein, es zeigt einfach wieder, wir sind nicht fertig und wir haben das alle in uns.
00:19:02: Da können wir noch so gescheit daherreden. Und das soll auch für viele Menschen, glaube ich, dass sie es wissen, ja, man kann, jeder kann, viele können gescheit daherreden.
00:19:14: Man kann über Sachen, man kann Erfahrungen teilen,
00:19:20: aber man ist trotzdem selber auch in Prozessen. Ja, wir sind immer am Lernen. Wir gehen immer wieder gewisse Prozesse durch, ständig, weil sonst wären wir ja nicht mehr da.
00:19:31: Okay, ich glaube, machen wir Schluss. Das war heute ganz spontan ganz was anderes, was wir eigentlich geplant gehabt hätten. Aber ich bin total dankbar, Andrea, dass wir das jetzt wirklich so gemacht haben.
00:19:43: Und ich glaube, dass es auch vielen so gehen wird, die das dann im Nachhinein anhören. Weil das schon ein Thema ist, das, glaube ich, viele berührt und sich viele darin auch wieder erkennen.
00:19:56: Ja, das ist ein wertvoller Beitrag. Ich danke dir vielmals auch für deine Offenheit, für dein Vertrauen und einfach für dein Sein. Ja, danke. Danke für den Raum.
00:20:11: Genau für das ist das alles da. Danke fürs Zuhören.
00:20:17: Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Tschüss, Baba. Servus.
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