Ep. 23 - Zukunftsängste?
Shownotes
In unsicheren Zeiten sprechen viele von Zukunftsängsten. Doch sind es wirklich Ängste – oder eher Sorgen um unsere Versorgung, unsere Sicherheit und das, was morgen sein könnte?
In dieser Folge sprechen wir darüber, worin der Unterschied zwischen Angst und Sorge liegt, warum wir in Zeiten des Mangels automatisch nach Kontrolle suchen und weshalb echte Sicherheit nicht im Außen entsteht.
Gemeinsam werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf unsere aktuelle Zeitqualität und laden dazu ein, den eigenen Umgang mit Konsum, Bedürfnissen und innerer Fülle zu hinterfragen.
Eine Folge für alle, die sich mehr Vertrauen wünschen – unabhängig davon, was im Außen gerade geschieht.
"Innere Fülle entsteht nicht durch das, was wir besitzen, sondern durch das Vertrauen in das, was wir bereits in uns tragen."
✨ Inhalte der Folge:
- Der Unterschied zwischen Zukunftsangst und Zukunftssorgen
- Warum unser Gehirn auf Unsicherheit reagiert
- Die aktuelle Zeitqualität aus ganzheitlicher Sicht
- Mangeldenken und Konsum bewusst erkennen
- Innere statt äußere Sicherheit entwickeln
- Vertrauen als Schlüssel für die Zukunft
- Warum weniger manchmal mehr bedeutet
- Praktische Impulse für mehr Gelassenheit im Alltag
🙏 Danke
Wenn dir unsere Episode gefallen hat, freuen wir uns über deinen Kommentar und deine Gedanken dazu. Und wenn du glaubst, dass sie auch ein Impuls für andere sein könnte - schick es gerne weiter.
Wir sind auch dankbar, wenn du dir die Zeit nimmst und eine Bewertung hinterlässt.
Gerne kannst du uns deine Themenwünsche bekanntgeben: E-Mail: redmadrueba@gmail.com
Webseite: https://www.andreafichtner.com
Transkript anzeigen
00:00:00: Du weißt, Andrea, was mir in letzter Zeit auch vermehrt auffällt, dass ganz, ganz viele Menschen so Zukunftsängste haben. Ja. Ja, man sagt ja immer eigentlich Zukunftsängste, aber sind es überhaupt Ängste oder sind es Sorgen?
00:00:14: Und gibt es überhaupt einen Unterschied? Weißt du, weil die Zukunftsangst klingt so hart. Schauen wir uns das kurz an. Genau.
00:00:27: Reden wir drüber. Dein Podcast. Aus'm Leben, übers Leben und fürs Leben. Hallo und Servus. Ich bin die Andrea. Und ich bin die Renate, willkommen bei unserem Podcast, wo Lebensfragen zu Seelenfutter werden.
00:00:39: Schön, dass du mit dabei bist, wenn wir über das Leben philosophieren, das Menschsein reflektieren, Fragen stellen und die Themen ganzheitlich betrachten. Also, reden wir drüber.
00:00:51: Ja, das ist wirklich interessant, weil wirklich die meisten von Zukunftsängsten sprechen. Und Angst ist ja grundsätzlich eher ein Gefühl, das mich vor Gefahr bewahren sollte, oder?
00:01:07: Naja, gehen wir mal das Sorgen. Sorgen ist ja auch, es sorgt, irgendwie hab ich Sorgen. Ich sorge mich vielleicht ums Kind auch, ja? Oder ums... Oder das Sorgen kann man ja schön auch mit anderen Vorsilben benennen.
00:01:29: Besorgen, versorgen. Das heißt, da geht es ja immer, um Bedürfnisse zu stillen. Also sprich, ich besorge uns, und wenn es eine Aperol ist, besorge ich uns.
00:01:43: Da bin ich dabei, wenn du einen Aperol besorgst.
00:01:49: Oder ich versorge meine Tiere, bevor ich weggehe. Also ich schaue, dass Bedürfnisse gestillt sind. Das ist nicht unbedingt jetzt eine Angst, sondern ich sorge mich um etwas, ich übernehme Verantwortung für etwas und dann stille ich ein Bedürfnis damit.
00:02:11: Und die Angst ist ... ich meine Sorgen sind natürlich auch, aber man sagt ja die Zukunftsangst.
00:02:18: Ja, und das hört man ja gerade in der jetzigen Zeit, wo wirklich auch mit Krieg und Güterknappheit. Alles wird ein bisschen weniger,
00:02:28: wir sind in dieser Minderung drinnen, wir müssen uns mehr um unsere Ressourcen kümmern.
00:02:35: Und da entsteht, sagt man dann oft, diese Angst, wie geht es weiter. Aber ist es wirklich Angst oder sind es einfach Sorgen, dass ich mir dann nicht mehr so viel zum Essen kaufen kann oder dass man nicht mehr so in Urlaub fahren kann.
00:02:51: Also vieles ein Verzicht.
00:02:56: Genau, ja und eben diese Versorgungskanäle und man sagt schon auch, es werden irgendwelche Ressourcen, die Kanäle, dass das irgendwo geliefert wird, die Lieferketten und all diese Sachen.
00:03:12: Und natürlich, weil wir uns ja mit den metaphysischen Sachen auseinandersetzen, kosmischen Energien und so weiter, entspricht das im Grunde der Zeitqualität der energetischen.
00:03:26: Das heißt,
00:03:28: es war vorher die Zeit der Beschränkung, und jetzt kommen wir in die Minderung, das heißt, da geht noch mal ein Schritt weiter. Und man hört es ja von allen Seiten, im Grunde ja, sei es jetzt diese Lieferketten, die da vielleicht in irgendeiner Weise den Nachschub blockieren, von was auch immer.
00:03:48: Und wir hatten ja schon einmal, in der C-Zeit gab es ja auch schon einmal so Sachen, wo viele Sachen nicht geliefert wurden. Also wir haben ja immer schon auch so Einblicke gekriegt in solche.
00:03:59: Ja, huch, was geschieht, wenn ich nicht mit dem, was ich gerne jetzt brauche, bekomme. Ja, mir ist nämlich ...spannend, dass du das jetzt so sagst, weil mir ist jetzt gerade eingefallen, gestern, als ich einkaufen war im Supermarkt, ist mir aufgefallen, dass relativ viele Regale leer waren.
00:04:16: Also nicht jetzt ganz lange, aber so so Dings. Da habe ich mir gedacht, okay, spannend,
00:04:23: ja entweder ist die Lieferung noch nicht gekommen, weil es war Mittwoch, jetzt habe ich mir nicht unbedingt so viel denkt, dass man da gewisse Sachen, es ist ja nicht, dass man das jetzt unbedingt braucht.
00:04:36: Und ich glaube, das ist ein großes Thema, dass wir da einfach mal auch bewusst sind, brauche ich das alles überhaupt? Das ist das eine Thema, ja. Das ist genau das, wo ich auch schon im Gedanken immer wieder bin, wobei man natürlich auch jetzt vermehrt hört,
00:04:54: wo ist jetzt zum Beispiel aufgrund der Witterung oder der Hitze, wo man auch hört, wo das Wasser anfängt knapp zu werden. Ja, gerade bei euch in Oberösterreich. Ich habe gestern wieder was gehört, dass es Ortschaften, dass da wirklich die Leute Bedacht haben sollen und da nicht so viel Wasser nehmen sollen und so weiter.
00:05:18: Ja, ich meine, ich weiß jetzt nicht, du hast, glaube ich, eh auch mehr Einblicke da in Oberösterreich. Bei uns ist es wirklich teilweise auch in Nachbargemeinden, wo sie wirklich schon nachbohren, die Brunnen nachbohren haben müssen, die was noch praktisch, die was keine Ortswasserleitung haben, das ist ja bei uns noch öfters in so kleinen Gemeinden, und die haben wirklich die Brunnen nachbohren müssen, weil denen das Wasser ausgegangen ist.
00:05:40: Und gestern war ein guter Freund von mir da, und der hat gesagt, bei ihnen ist das auch in der Nachbarschaft schon. Da sind auch schon ein paar Gemeinden, die kein Wasser mehr haben, kein Trinkwasser.
00:05:51: Und dann ist es natürlich schon klar, dass man irgendwo eine Angst oder eine Sorge hat, wie geht das weiter? Weil Wasser ist ein Grundbedürfnis. Wir brauchen Wasser. Das ist immer das.
00:06:03: Und durch das, dass über so einen langen Zeitraum jetzt einfach nirgends geregnet hat, wird das Wasser knapp. Auf der einen Seite denke ich mir, na ja, vielleicht regt das auch ein bisschen zum Nachdenken an, wie viel Wasser, dass man verpritschelt.
00:06:17: Ich hoffe, ihr versteht es, verpritschelt. Das, was man einfach irgendwo sinnlos laufen lässt.
00:06:23: Ich muss sagen, mein Garten ist heuer eine Katastrophe, unser Rasen ist mehr Wiese und ist braun. Ich würde nie auf die Idee kommen, dass ich das jetzt spritzen würde. Wo ich mir denk, nein, wir müssen jetzt haushalten.
00:06:38: Ja genau. Und da sind für mich diese zwei Seiten. Das eine, wo es wirklich auf Grundbedürfnisse geht, wo natürlich diese Sorgen vielleicht, sage ich mal, okay, wo es wirklich auf meine Grundbedürfnisse geht, wo es ums Überleben geht, gerade so wichtige Ressourcen, und das andere sind Dinge, okay, ich kann mir nicht mehr wirklich diesen Luxus leisten oder einfach die Sachen, die wir bislang ganz gemütlich gewohnt worden.
00:07:12: Und ich muss ehrlich sagen, ich hatte ja diese Erfahrung gemacht, als ich in Ägypten gelebt habe, und ich habe ja dann am Sinai so in einem, ich sage mal, Dorfcharakter auch gewohnt, und da gab es einfach so kleine Greissler.
00:07:29: Und da gab es ein Joghurt. Soll es vielleicht noch eine zweite Firma gegeben haben, wo es ein Joghurt gegeben hat. Und das war alles, es hat alles funktioniert. Und wenn ich in Urlaub da war und bin einmal da in den Supermarkt gegangen.
00:07:41: Ich bin völlig überfordert. Da gibt es ja gefühlt hunderte verschiedene Joghurts. Ja, wo ich mir denke, echt, jetzt?
00:07:51: Also das ist ja auch etwas, das brauchen wir nicht, ganz ehrlich.
00:07:56: Die gleichen Gedanken habe ich auch jedes Mal beim Einkaufen, dass ich mir denke, ok, Joghurt, Joghurt, Joghurt, welches nimmst du jetzt?
00:08:06: Wir sind es gewohnt, weil natürlich das einfach state of the art ist, dass man da aus 25 verschiedenen Joghurts, 16 verschiedene Butter oder was auch immer auswählen kann.
00:08:19: Aber wenn jetzt wirklich diese Minderung kommt, dass es weniger wird von allem nämlich, dann wird es da auch weniger geben. Das heißt ja nicht, dass man gar nichts mehr kriegt.
00:08:30: Ja genau, und ich glaube, egal in welcher Form eben.
00:08:38: Und wenn wir aber, wo wir wieder, wo wir immer wieder zurückkommen in unsere Energie, weil dort wollen wir ja hinaus, wir wollen nicht in diese Jammer-Energie gehen, oder in die "Mein Gott, was machen wir", und gerade diese Sorgen, weil wir wissen ja alle, die was unseren Podcast mittlerweile hören, wissen, wie wir ticken, dass wir in solche Energien nicht wirklich einsteigen.
00:09:01: Die beobachten es, wir wissen es, so ist es.
00:09:05: Und welche Energie gebe ich diesen Sachen? Gehe ich immer in diese Sorgen, wie wird das werden? Umso mehr verstärke ich dieses Gefühl, nicht nur das Gefühl, sondern auch dann im Außen, das bestärke ich ja auch.
00:09:21: Na klar, weil man genau dann dieses Feld von weniger und noch weniger und - oh mein Gott, was wird noch alles kommen - und plötzlich wird einem ja dann auch bewusster oder man nimmt es mehr wahr - ja und da und da auch noch, und das gibt es jetzt auch nicht mehr und stell dir vor und hast du gesehen?
00:09:41: Und das ist dann so eine Abwärtsspirale, weil das treibt uns ja, das geht wirklich nach unten, das zieht uns runter. Ja, genau. Und aus der musst du dann wieder selber dich sammeln und Energie holen, damit du dich dann wieder rausholst.
00:09:55: Und das ist anstrengend. Es ist anstrengend, ja. Und wenn du das verpasst, bist du selber in diesem Strudel drinnen. Ja.
00:10:05: Und deswegen ist es so wichtig, dass man sagt, okay, pass auf, es ist möglich. Und ich habe erst so einen schönen Ausspruch gehört, oder gelesen, der Steffen Siegler ist das, glaube ich, der da auch immer recht nette, auch so aus dem Buddhismus zwar kommt, ja, aber trotzdem schöne Sprüche.
00:10:22: Ich kann es zwar jetzt nicht wortwörtlich wiedergeben, aber er sagt so viel wie, sei wie der Lotus.
00:10:30: Denn der kümmert sich jetzt nicht darum, aus was er wächst, er wächst weiter.
00:10:36: Wird diese wunderschöne Lotusblüte, egal was um ihn ist, der Schlamm, weil der Lotus kommt aus dem Schlamm. Das heißt, es geht darum, wie,
00:10:50: wie gehe ich mit dem, was passiert rund um mich, um, oder lasse mich davon beeinflussen, und denke mir, da kann ich ja nicht wachsen, in dem, wie soll das gehen, wenn ich keine Ressourcen habe, wenn ja nix da ist, kann ich ja nicht.
00:11:06: Ja, wo gehen wir da ins Opfer sein, wo gehen wir da ins Jammern und in diese Negativspirale, die du so schön beschrieben hast. Und es ist einfach ein Fakt, die Produkte in den Supermärkten, gerade die Lebensmittel, die Grundnahrungsmittel, es ist alles viel teurer geworden.
00:11:25: Also das wollen wir jetzt nicht schönreden oder was. Aber dass man da wirklich einmal schaut, was brauche ich wirklich an Nahrungsmitteln zum Leben? Genau. Und eben mit diesen Grundressourcen, eben das Wasser vor allen Dingen.
00:11:40: Das Wasser ist eines unserer wichtigsten Lebensmittel. Und da denke ich mir oft, wenn ich das so beobachte, wie Menschen wirklich mit Wasser umgehen, Und wie ich aber bemerke, wie Kinder auch, ja, die sind verspielt, ist kein Thema, die einfach das Wasser rinnen lassen von irgendwo oder was, aber dass dann nicht einmal oft von Eltern dieser Hinweis kommt oder auch die Erklärung. Ich muss den nicht ermahnen, sondern ich erkläre es.
00:12:12: Und Kinder können trotzdem, meiner Meinung nach von Anfang an in irgendeiner Form das verstehen. Und auch wichtig, dass man es ihnen auch vorzeigt, wie man damit umgeht.
00:12:22: Ganz wichtig ist ja das vorleben.
00:12:26: Wenn ich jetzt duschen gehe,
00:12:29: wo ich mir das Shampoo in die Haare gebe, oder wo ich mich einseife, da muss nicht das Wasser nebenbei rinnen. Das habe ich noch nie gemacht. Ich drehe das immer ab. Oder beim Zähneputzen.
00:12:39: Ich kenne viele Leute, die lassen das ... ja, ich brauche es eh gleich wieder, das drehe ich gar nicht ab. Ich meine, auf die Idee würde ich nie kommen.
00:12:47: Es ist irgendwie so selbstverständlich.
00:12:50: Vielleicht auch, weil ich mich immer schon ein bisschen mit dem auseinandergesetzt habe, dass es einfach in so vielen Ländern das nicht normal ist, dass sie Trinkwasser aus dem Wasserhahn haben.
00:12:59: Ich meine, wir dürfen uns ja glücklich schätzen, dass wir unser Wasser trinken können. Ja, und wie gesagt, ich habe auch immer auf das Bedacht genommen und habe aber das dann trotzdem auch erlebt, weil wie ich im Haus gelebt habe in Ägypten, ich hatte einfach keine Wasserleitung in dem Sinn.
00:13:18: Ich musste einen Tank, der in der Erde vergraben war, immer dann befüllen lassen mit Wasser. Du gehst anders um. Also wenn man es vorher nicht gemacht hat, dann muss man es.
00:13:30: Ich habe es aber nicht als Einschränkung empfunden, weil ich wahrscheinlich immer mit Sorge oder sorgsam damit umgegangen bin grundsätzlich, weil es immer um diese Ressourcen geht, die man für so selbstverständlich nimmt, aber einfach viel zu achtlos nutzt.
00:13:54: Ja,
00:13:56: und das ist ja ein super Beispiel, weil du ja doch lange Zeit dort in Ägypten gelebt hast, und da das ganz anders abläuft. Da muss man auch das Trinkwasser, wirklich jeden Schluck kaufen.
00:14:09: Genau.
00:14:11: Und wirklich vielleicht auch wieder mehr eben achtsamer damit umgehen und auch in die Dankbarkeit gehen, wenn man sich ein Glas Wasser runterlässt und wirklich einfach nur - kurz Danke, dass ich das Wasser trinken kann.
00:14:22: Genau. Das sind so Kleinigkeiten, das sind nur Sekunden, das ist kein Aufwand, das geht nebenbei, während sich das Glas füllt. Und es macht was im System. Von dem bin ich überzeugt.
00:14:33: Diese Dankbarkeit, das macht was. Ja klar. Und Wasser ist ja ein Energiespeicher sondergleichen. Du kannst dir jedes, gerade das Wasser, da brauchst du nur, da gibt es ja den Masaru Emoto, der ja diese Forschung betrieben hat, der immer Wasser auf beschriebene Blätter, also der hat zum Beispiel auf einem Papier Liebe geschrieben oder irgendwie Trauer oder hat es auch mit Musik, mit unterschiedlicher Musik beschallt und dann wurde das gefroren und es wurden diese Eiskristalle angesehen,
00:15:07: wie unterschiedlich das Wasser auf diese geschriebenen Worte oder eben dieser Musik reagiert hat. Und wie gesagt, wir bestehen aus, ich sage mal, 70% Wasser, oder was auch immer, da verändern sich immer die Prozentzahlen, aber das meiste ist das Wasser.
00:15:26: Das meiste ist es Wasser, ja. Das heißt, das, was wir auch mit uns, wie wir uns programmieren, oder uns das Wasser, wie wir damit umgehen, das betrifft uns in direkter Form auch.
00:15:38: Absolut, ja.
00:15:41: Und dass wir da jetzt wieder zurückkommen zu unseren Sorgen und Ängsten, Weil, ich habe eh schon mal gesagt, wir verzetteln uns ganz selten, aber manchmal passiert es, dass wir ein bisschen abschweifen.
00:15:52: Aber es passt da dazu. Aber es gehört dazu, ja. Weil gerade jetzt eben diese Angst, kein Wasser mehr zu haben.
00:16:02: Ich glaube, das ist schon auch nicht nur eine Sorge, sondern auch eine Angst. Wie siehst du das? Ja, naja, die Angst ist immer schnell da. Die Angst sind ja die Phänomene unseres Verstandes.
00:16:19: Und die können das noch einmal verstärken. Also Angst ist ja im Grunde, wie gesagt, Zukunft, das sind ja Dinge, die sind noch gar nicht da. Und wir machen uns das Leben jetzt schon schwer.
00:16:32: Wenn wir aber jetzt schon anfangen, einfach Sorge zu tragen, wie wir mit Dingen umgehen, was ist wirklich notwendig? Was ist wirklich mein Bedürfnis? Also einfach wieder dieses Spüren,
00:16:52: was ist wirklich erforderlich? Was brauche ich denn wirklich? Und was ist wirklich Ego-Bedürfnisse? Wo brauche ich mehr,
00:17:01: wo es eigentlich ja im Gesamten dann wieder darum geht, zu sich selbst zu kommen, weil alles andere ist ja alles nur Materie und Außen. Brauchen wir auch. Wir brauchen. Aber wo ist der Überfluss?
00:17:22: Auf welcher Seite bin ich mehr? Mit meinem Bedürfnis. Was ich tatsächlich brauche, um zu überleben, oder zu leben, und wo ist das, wo ich mich wirklich beeinflussen lasse, im Außen?
00:17:37: Das brauche ich auch noch. Das könnte ich brauchen. Ich nehme mich da überhaupt nicht aus. Das könnte ich brauchen. Obwohl ich weiß, ich brauche es gar nicht.
00:17:49: Und ich glaube, da ist jetzt gefordert von jedem Einzelnen, dass man wieder zu sich kommt und sagt, wie gehe ich jetzt mit diesen Beschränkungen um, mich nicht als Opfer fühlen - ich kriege jetzt nicht mehr das, was ich bisher gekriegt habe - sondern zu schauen, was macht uns aus, was macht das Leben aus.
00:18:13: Das heißt, es ist jetzt nicht die böse Zeit, wo sie jetzt ist, sondern was ist aufgrund dieser Zeitqualität denn erforderlich, wo es uns hinbringt, und wie wir damit wieder erstens uns selbst hinterfragen...
00:18:28: Und ich glaube schon auch dann wieder – und man hat das ja immer wieder gesehen, und wir haben es, glaube ich, einmal in einem Podcast auch erwähnt, wie schnell dann auch Menschen da sind, wenn andere in Not sind, dass man wieder zusammenhält.
00:18:40: Also all das wird natürlich wieder dann gefordert, da kommen wir auch hin, aber es geht einmal darum, dass man diese Fülle, diese äußere Fülle, dass man wieder dann zur inneren Fülle kommt und sich nicht abhängig macht von der äußeren Fülle.
00:18:59: Ja, und das ist ganz, ganz wichtig. Ich glaube, das war jetzt ein total schönes Schlusswort. Und ja, dass vielleicht wirklich jeder einzelne mal schaut, speziell beim Einkaufen im Supermarkt, brauche ich das wirklich oder ist es einfach nur, weil ich es von der Werbung her kenne oder weil man das einfach hat, braucht man das wirklich?
00:19:22: Da drüber nachzudenken und schauen, okay, ich komme wahrscheinlich mit weniger aus. Ja, genau. Und es geht nicht darum, dass man sich nichts gönnen soll, dass soll das nicht bedeuten, sondern einfach nur wirklich mit Bedacht einmal das beobachten.
00:19:36: Genau. Ja, super. Danke für das Thema, was du hereingebracht hast, liebe Renate. Ja, ich hoffe, dass das ein bisschen Unterstützung ist für unsere Zuhörer, dass sie einfach mal ein bisschen reflektieren und dass die Sorgen, die sie sich über die Zukunft machen, dass das vielleicht ein bisschen weniger wird und wirklich mehr nach innen schauen.
00:19:57: Dann danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Danke auch. Tschüss, Baba, Servus.
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